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Fenster-Vergleich: Hier finden Sie die wichtigsten Infos

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Vorteile neuer Fenster

  • bis zu 40 % Energieersparnis
  • reduzierter Brennstoffbedarf
  • vermeidet CO2
  • schont die Umwelt
  • hoher Wirkungsgrad durch neue Technik



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Fenster modernisieren – Investition spart Energiekosten und erhöht die Sicherheit

Durch eine Modernisierung Ihrer Fenster können Sie langfristig Ihre Energiekosten um etwa 15 % senken. Der Austausch alter Fenster gegen neue amortisiert sich üblicherweise innerhalb von 10 Jahren. Es empfiehlt sich, diese Arbeiten mit anderen Maßnahmen wie dem Austausch der Heizung oder der Dämmung Ihres Hauses zusammenzufassen, um Kosten zu sparen. Durch eine solche Kombination profitieren Sie nicht nur von mehr Fördermitteln, sondern können auch alle Arbeiten effizienter erledigen lassen. Zudem verbessern neue Fenster auch die Sicherheit Ihres Hauses, indem sie Einbrüche erschweren und werten Ihre Immobilie auf.

Februar 2026: Förderung für den Austausch der Fenster 2026

Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert die Sanierung von Wohngebäuden. Das beinhaltet Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, zu denen die Erneuerung, der Ersatz oder erstmalige Einbau von Fenstern, Außentüren und -toren gehört. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen der BAFA liegt bei 300 Euro brutto. Der Grundfördersatz beträgt 15 % der förderfähigen Ausgaben. Doch diese Förderung steht auf der Kippe und könnte wegfallen. Experten empfehlen Hausbesitzern daher dringend, sich zeitnah zu informieren, um keine Fördermöglichkeiten zu verpassen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert mit dem Kredit 261 die energetische Sanierung Ihres Hauses und im Rahmen dessen den Austausch Ihrer Fenster.


Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um das Thema neue Fenster:

Welche Fensterarten gibt es und welche eignen sich am besten?

Fensterarten: Material, Öffnungsmechanismus und Verglasung

  1. Fenster nach Öffnungsmechanismus
  • Dreh-Kipp-Fenster: Der Klassiker in Deutschland; lässt sich zum Lüften kippen oder komplett öffnen. Ideal für Wohnräume, Schlafzimmer und Küchen.
  • Festverglasung: Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Sie bieten viel Licht und maximale Dichtheit. Perfekt für große Fensterfronten, Sicherheitsbereiche oder Räume ohne Lüftungsbedarf.
  • Schiebefenster/Schiebetüren: Platzsparend, da keine Flügel in den Raum ragen. Besonders geeignet für Terrassen- oder Balkonzugänge.
  • Klapp- oder Schwingfenster: Typisch für Dachgeschosse, ideal für Dachausbauten.
  • Stulpfenster: Zweiflügelige Fenster ohne Mittelpfosten, bieten freien Ausblick und offene Optik.
  1. Fenster nach Rahmenmaterial
  • Kunststofffenster (PVC): Preiswert, langlebig, pflegeleicht. Standardlösung für Wohnungsbau und Neubau.
  • Holzfenster: Natürliche Optik, gute Wärmedämmung, regelmäßige Pflege erforderlich. Perfekt für Altbauten und Liebhaber natürlicher Materialien.
  • Aluminiumfenster: Stabil, modern, langlebig, ideal für große Glasflächen, aber teurer und wärmetechnisch meist schwächer als Holz/Kunststoff.
  • Holz-Alu-Fenster: Kombination aus Holz innen für Wärme und Aluminium außen für Witterungsschutz. Optimal für Langlebigkeit und hochwertige Ansprüche.
  1. Fenster nach Verglasung
  • Dreifachverglasung: Standard bei Neubauten, höchste Energieeffizienz und Schallschutz.
  • Zweifachverglasung: Wird oft nur noch bei Sanierungen in Altbauten eingesetzt, geringere Dämmwerte.
  • Schallschutzverglasung: Ideal für laute Umgebungen oder stark befahrene Straßen.

Welche Fenster sind am besten?

  • Energieeffizienz: Dreifachverglaste Kunststoff- oder Holz-Alu-Fenster für Neubau oder Sanierung.
  • Schallschutz: Fenster mit spezieller Schallschutzverglasung.
  • Langlebigkeit & Pflege: Kunststofffenster oder Holz-Alu-Kombinationen.
  • Kleine Räume: Schiebefenster oder Dreh-Kipp-Fenster, um Platz zu sparen.

Für ein gesundes Wohnklima, niedrige Heizkosten und flexible Nutzung sind meist Dreh-Kipp-Funktion, Dreifachverglasung und Kunststoff- oder Holz-Alu-Rahmen die optimale Kombination.

Wie viel kosten neue Fenster inklusive Einbau im Durchschnitt?

Die Kosten für neue Fenster inklusive Einbau liegen im Durchschnitt bei 600 bis 1.200 Euro pro Stück für eine Standardgröße von 1,3 x 1,3 m. Die Preise hängen stark ab von Material (Kunststofffenster sind am günstigsten, Holz und Aluminium teurer), der Verglasung (Doppel- oder Dreifachverglasung) und dem Montageaufwand.

Ein einfacher Austausch, beispielsweise bei Kunststofffenstern, kann bereits ab 500 bis 600 Euro pro Fenster beginnen, während größere Fenster oder aufwendige Installationen entsprechend mehr kosten. Die exakten Kosten sollten immer individuell kalkuliert werden, um Angebote verschiedener Hersteller und Monteure vergleichen zu können.

Welches Material ist für Fenster am besten: Kunststoff, Holz oder Aluminium?
  • Kunststoff: langlebig, pflegeleicht, günstig
  • Holz: ökologisch, hohe Optikqualität, regelmäßige Pflege nötig
  • Aluminium: robust, modern, hohe Lebensdauer
Wie energieeffizient sind moderne Fenster?

Moderne Fenster reduzieren den Wärmeverlust deutlich – oft um über 60  % im Vergleich zu alten Fenstern. Sie sind mit Doppel- oder Dreifachverglasung, Edelgasfüllung und speziellen Wärmeschutzbeschichtungen ausgestattet, wodurch der U-Wert auf unter 1,1  W/(m²K) sinkt.

Ein Austausch alter Fenster kann die Heizkosten um bis zu 40  % senken. Zusätzlich können Eigentümer von staatlichen Förderungen der KfW profitieren, die den Einbau energieeffizienter Fenster unterstützen. Moderne Fenster sind somit ein wichtiger Schritt für Energieeinsparung, Komfort und Werterhalt der Immobilie.

Welche Fenster bieten den besten Schallschutz?

Fenster mit besonders hohem Schallschutz erreichen die Schallschutzklasse 5 oder 6 (Rw > 45–50 dB) und eignen sich ideal für extrem laute Umgebungen, wie Flughäfen oder stark befahrene Hauptverkehrsstraßen.

Solche Schallschutzfenster verfügen über asymmetrisches Verbundsicherheitsglas mit unterschiedlichen Glasstärken, große Scheibenzwischenräume und schalldichte Rahmenprofile, die den Lärm effektiv reduzieren und ein ruhiges Raumklima schaffen.

Wie lange dauert der Einbau neuer Fenster?

Der Einbau eines einzelnen Fensters dauert in der Regel 2 bis 4 Stunden, abhängig von Größe, Rahmenmaterial und Einbauart.

Ein kompletter Fensterwechsel im gesamten Haus kann mehrere Tage in Anspruch nehmen, insbesondere bei älteren Gebäuden oder bei aufwendigen Sondermaßen. Professionelle Monteure sorgen dabei für präzise Installation, Dichtigkeit und Wärmeschutz.

Hier finden Sie eine geeignete Fachfirma in Ihrer Nähe

Braucht man eine Genehmigung für neue Fenster?

In den meisten Fällen ist keine Baugenehmigung erforderlich, wenn alte Fenster 1:1 ersetzt werden – also in gleicher Größe, Form und Farbe.

Eine Genehmigung ist jedoch notwendig, wenn bauliche Veränderungen vorgenommen werden, zum Beispiel:

  • Änderung der Fenstergröße oder -form (Fassade verändert sich)
  • Einbau von neuen Fensteröffnungen
  • Installation von Dachfenstern
  • Gebäude steht unter Denkmalschutz
  • Bei Eigentumswohnungen (WEG): Zustimmung der Eigentümergemeinschaft erforderlich

Wichtige Vorschriften beim Fenstertausch

  • Gebäudeenergiegesetz (GEG): Neue Fenster müssen energetische Mindeststandards erfüllen
  • Brandschutz und Nachbarschaftsrecht: Abstände und Vorgaben beachten
  • Mietwohnung: Austausch nur mit Zustimmung des Vermieters

Tipp: Da die Regelungen je nach Bundesland variieren, sollten Sie sich vor dem Fenstertausch bei der zuständigen Baubehörde informieren.

Gibt es Förderungen oder Zuschüsse für energieeffiziente Fenster?

Ja, für den Einbau energieeffizienter Fenster gibt es in Deutschland staatliche Förderungen von 15 % bis 20 % der Kosten. Diese werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bereitgestellt – entweder als Zuschuss (BAFA) oder als Kredit (KfW).

Welche Förderungen gibt es für neue Fenster?

  • BAFA-Zuschuss (BEG Einzelmaßnahmen): ca. 15 % Förderung für den Fenstertausch
  • iSFP-Bonus: +5 % zusätzlich bei individuellem Sanierungsfahrplan (insgesamt bis zu 20 %)
  • KfW-Kredit (Effizienzhaus): bis zu 150.000 € Kredit bei umfassender Sanierung
  • KfW-Ergänzungskredit: zinsgünstige Darlehen für selbstnutzende Eigentümer

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Energieeffizienz: Fenster müssen einen vorgegebenen U-Wert erreichen
  • Energieberater: oft erforderlich, besonders für den iSFP-Bonus
  • Antrag vor Beginn: Förderung muss vor der Umsetzung beantragt werden

Gibt es Alternativen zur Förderung?

Alternativ können Eigentümer 20 % der Sanierungskosten steuerlich absetzen (max. 40.000 € pro Immobilie), wenn sie die Immobilie selbst nutzen.

Durch Förderungen lassen sich die Kosten für neue Fenster deutlich reduzieren. Besonders lohnend ist die Kombination aus BAFA-Zuschuss und iSFP-Bonus, um die maximale Förderung zu erhalten.

Wie reinigt und pflegt man neue Fenster richtig?

Neue Fenster lassen sich am besten mit lauwarmem Wasser, etwas Spülmittel und einem weichen Mikrofasertuch reinigen. Wichtig ist, auf aggressive Reinigungsmittel wie Scheuermittel, Säuren oder Alkohol zu verzichten, da diese Glas, Rahmen und Dichtungen beschädigen können.

Wie oft sollten Fenster gewartet werden?

Fenster sollten ein- bis zweimal pro Jahr gepflegt werden. Dazu gehört das Reinigen der Dichtungen, das Schmieren der Beschläge sowie die Kontrolle der beweglichen Teile, damit die Fenster dauerhaft dicht und leichtgängig bleiben.

Reinigung und Pflege im Detail

  • Nach dem Einbau: Schutzfolien innerhalb von ca. 3 Monaten entfernen; Reinigung erst nach Abschluss der Bauarbeiten
  • Rahmen (Kunststoff/Alu): Mit mildem Reinigungsmittel und Wasser säubern, keine Lösungsmittel verwenden
  • Glasscheiben: Mit weichem Tuch oder Abzieher streifenfrei reinigen
  • Dichtungen: Nur mit Wasser oder mildem Reiniger behandeln
  • Beschläge: 1–2 Mal jährlich mit Fett oder Silikonspray schmieren
  • Holzfenster: Regelmäßig mit Pflegeöl oder Lasur behandeln

Was sollte man vermeiden?

  • Scheuermittel oder aggressive Chemikalien
  • Kratzende Schwämme oder trockenes Abwischen
  • Reinigung bei direkter Sonneneinstrahlung (führt zu Schlieren)

Regelmäßige, schonende Reinigung und Wartung verlängern die Lebensdauer von Fenstern und sorgen für optimale Funktion, Dichtigkeit und Optik.

Welche Verglasung ist sinnvoll – Einfach-, Doppel- oder Dreifachverglasung?

Ja, Dreifachverglasung ist heute die sinnvollste Wahl für Neubauten und energetische Sanierungen, da sie die beste Wärmedämmung bietet und Heizkosten um bis zu 30 % senken kann. Zudem sorgt sie für höheren Wohnkomfort, da die Innenoberflächen der Scheiben deutlich wärmer bleiben und weniger Zugluft entsteht.

Wann ist Doppelverglasung ausreichend?

Doppelverglasung kommt vor allem in unsanierten Altbauten oder bei einem begrenzten Budget zum Einsatz. Sie ist günstiger, bietet jedoch eine geringere Energieeffizienz als moderne Dreifachverglasung.

Für langfristige Energieeinsparung und Wohnkomfort ist Dreifachverglasung in den meisten Fällen die bessere Wahl, während Doppelverglasung eher eine Übergangslösung darstellt.

Wie erkenne ich qualitativ hochwertige Fenster?

Hochwertige Fenster erkennt man an guter Wärmedämmung, stabiler Verarbeitung, hoher Dichtigkeit und geprüften Qualitätsstandards. Sie sind langlebig, energieeffizient und sorgen für mehr Wohnkomfort.

Die wichtigsten Qualitätsmerkmale im Überblick

  1. Wärmedämmung (U-Wert)
  • Uw-Wert (gesamtes Fenster): sollte möglichst unter 1,0 W/(m²K) liegen, ideal sind etwa 0,8 W/(m²K)
  • Ug-Wert (Verglasung): bei Dreifachverglasung meist unter 0,6 W/(m²K)

Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmung und desto geringer die Heizkosten.

  1. Rahmen und Konstruktion
  • Kunststofffenster: Mehrkammersystem (mind. 5–7 Kammern) sorgt für bessere Dämmung
  • Profilklasse A: steht für höhere Stabilität
  • Materialqualität: langlebig, formstabil und farbecht
  • Holz-Alu-Fenster: kombinieren natürliche Optik mit hoher Witterungsbeständigkeit
  1. Verglasung und Dichtungen
  • Dreifachverglasung: Standard für hohe Energieeffizienz
  • „Warme Kante“: reduziert Wärmeverluste am Glasrand
  • Dichtungen: mindestens 2 bis 3 Dichtungsebenen für optimale Luftdichtheit
  1. Sicherheit und Beschläge
  • Mehrfachverriegelung mit Pilzkopfzapfen schützt vor Einbruch
  • Markenbeschläge sorgen für Langlebigkeit und Funktion
  • Stabile Verarbeitung erhöht die Sicherheit zusätzlich
  1. Zertifikate und Siegel
  • RAL-Gütesiegel: geprüfte Qualität und Verarbeitung
  • VFF-Zertifizierung: unabhängige Qualitätsstandards für Fenster

Checkliste für den Kauf

  • Dreifachverglasung (Ug < 0,6)
  • Uw-Wert möglichst unter 1,0
  • Mehrkammersystem (bei Kunststoff)
  • „Warme Kante“
  • Mehrfachverriegelung
  • 2–3 Dichtungsebenen
  • Qualitätszertifikate
  • Fachgerechte Montage

Die Kombination aus niedrigem U-Wert, stabilen Materialien, guter Abdichtung und geprüfter Qualität entscheidet über die Leistungsfähigkeit eines Fensters. Besonders wichtig ist auch die fachgerechte Montage, da sie maßgeblich für Dichtigkeit und Energieeffizienz ist.

Kann man Fenster selbst austauschen oder sollte ein Profi ran?

In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, den Fenstereinbau von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Profis sorgen für eine fachgerechte Montage nach aktuellen Energiestandards, eine luftdichte Abdichtung und vermeiden typische Fehler, die später zu hohen Folgekosten führen können. Zudem sind Gewährleistung, Sicherheit und oft auch Förderfähigkeit an eine professionelle Ausführung gebunden.

Was ist beim Selbsteinbau zu beachten?

  • Exaktes Aufmaß der Fensteröffnung
  • Fachgerechter Einbau nach aktuellen Standards
  • Luftdichte Abdichtung und Wärmedämmung
  • Korrekte Ausrichtung und Befestigung
  • Sachgerechte Entsorgung der alten Fenster

Der Selbsteinbau ist zwar möglich, birgt jedoch Risiken. Wer langfristig Energie sparen, Schäden vermeiden und Förderungen nutzen möchte, fährt in der Regel besser mit einem professionellen Fenstereinbau.

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Welche Sicherheitsmerkmale sind bei neuen Fenstern wichtig?

Neue Fenster sollten mindestens der Widerstandsklasse RC2 entsprechen. Entscheidend sind geprüfte Sicherheitsmerkmale und eine fachgerechte Montage durch einen Profi, damit der Einbruchschutz tatsächlich funktioniert.

Wichtige Sicherheitsmerkmale

  • Pilzkopfverriegelung (Sicherheitsbeschläge)
    Verankert den Fensterflügel fest im Rahmen und erschwert das Aufhebeln erheblich.
  • Widerstandsklasse RC2/RC2-N
    Geprüfter Einbruchschutz nach DIN EN 1627; hält einfachen Werkzeugen (z. B. Schraubendreher) mindestens ca. 3 Minuten stand.
  • Einbruchhemmendes Glas (P4A/VSG)
    Erschwert das Durchschlagen oder Einwerfen der Scheibe deutlich.
  • Abschließbare Fenstergriffe
    Verhindern das Öffnen des Fensters von außen und bieten zusätzlichen Kinderschutz.
  • Sicherheits-Schließbleche
    Verstärken die Verbindung zwischen Rahmen und Beschlag.
  • Verstärkte Profile
    Stabilisieren den Rahmen durch Metallkern oder verstärkte Konstruktion.

Einsatzempfehlungen

  • Erdgeschoss & Keller: RC2 ist hier unbedingt empfehlenswert
  • Leicht erreichbare Fenster (z. B. Balkon, Vordach): ebenfalls RC2
  • Obergeschosse: je nach Zugang ebenfalls absichern

Warum die Montage entscheidend ist

  • Nur korrekt montierte Fenster erreichen die geprüfte Sicherheitsklasse
  • Fehler beim Einbau können Einbruchschutz und Dichtheit stark reduzieren
  • Fachbetriebe montieren nach Norm und sorgen für festen Halt im Mauerwerk

Einbruchschutz entsteht aus dem Zusammenspiel von Fenstertechnik und fachgerechter Montage. Auch hochwertige Sicherheitsfenster schützen nur zuverlässig, wenn sie von einem Profi eingebaut werden.

Wie beeinflussen neue Fenster die Heizkosten?

Neue Fenster – besonders mit 3-fach-Wärmeschutzverglasung – können die Heizkosten um etwa 20 bis 30 % pro Jahr senken. Der Wärmeverlust über die Fenster sinkt dabei um über 60 %.

Warum sparen neue Fenster Energie?

  • Niedriger Uw-Wert: Moderne Fenster haben einen deutlich besseren Wärmedämmwert (Uw-Wert). Je niedriger der Wert, desto weniger Wärme geht verloren.
  • 3-fach-Verglasung: Mehrere Scheiben und Edelgasfüllungen reduzieren Wärmeverluste erheblich.
  • Bessere Dichtungen: Verhindern Zugluft und unkontrollierten Luftaustausch.
  • Wärmere Innenoberflächen: Erhöhen den Wohnkomfort und reduzieren Heizbedarf.

Konkrete Einsparungen

  • 20–30 % weniger Heizkosten pro Jahr
  • Über 60 % weniger Wärmeverlust im Vergleich zu alten Fenstern
  • Beispiel:
    • ca. 700 Liter Heizöl Einsparung pro Jahr
    • bei etwa 20 m² Fensterfläche

Wann lohnt sich der Austausch besonders?

  • Fenster älter als 20–30 Jahre
  • Einfach- oder alte Doppelverglasung
  • Spürbare Zugluft oder kalte Oberflächen

Wichtiger Hinweis

Die tatsächliche Einsparung hängt von Gebäude, Dämmung und Heizsystem ab. Eine Beratung durch einen Fachbetrieb oder Energieberater liefert die genaueste Einschätzung.

Was ist beim Fensterwechsel in Altbauten zu beachten?

Der Fensteraustausch im Altbau ist komplex, da moderne, hochdichte Fenster auf oft ungedämmte und bauphysikalisch andere Wände treffen. Eine sorgfältige Planung ist entscheidend, um Schäden, Schimmelbildung und Wärmeverluste zu vermeiden.

  1. Schimmelgefahr durch zu dichte Fenster
  • In unsanierten Altbauten kann die hohe Dichtigkeit moderner Fenster den natürlichen Luftaustausch verhindern.
  • Folge: erhöhte Luftfeuchtigkeit und mögliche Schimmelbildung an kälteren Wänden.
  1. Lüftungskonzept
  • Nach Einbau neuer Fenster ist ein angepasstes Lüftungsverhalten notwendig.
  • Stoßlüften oder kontrollierte Lüftungssysteme helfen, Feuchteschäden zu vermeiden.
  1. Wärmeschutz vs. Wandtemperatur
  • In ungedämmten Altbauten kann Dreifachverglasung Wärmebrücken verschärfen.
  • Oft ist Zweifachverglasung ausreichend, um Schimmelrisiken zu minimieren.
  1. Fachgerechter Anschluss (RAL-Montage)
  • Übergang zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk muss sorgfältig abgedichtet werden:
    • Innen: luftdicht
    • Mitte: wärmedämmend
    • Außen: schlagregendicht
  • Verhindert Zugluft und Feuchtigkeit.
  1. Untergrundvorbereitung
  • Altbau-Mauerwerke sind oft uneben.
  • Laibungen müssen gereinigt, ausgebessert und ggf. geglättet werden, damit Dichtbänder richtig haften.
  1. Denkmalschutz & Genehmigungen
  • Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Sanierungsgebieten ist der Fenstertausch genehmigungspflichtig.
  • Oft müssen Optik, Material und Teilung des alten Fensters originalgetreu nachgebildet werden.
  1. Materialwahl
  • Holzfenster: traditionell, regulieren Feuchtigkeit besser als Kunststoff.
  • Holz-Alu-Fenster: schützen zusätzlich vor Witterung und sind langlebig.
  1. Fördermöglichkeiten
  • Fenstertausch steigert die Energieeffizienz.
  • Staatliche Förderungen möglich über BAFA oder KfW.
  1. Expertenberatung
  • Vor dem Austausch sollte ein Fachmann die Bausubstanz prüfen,
  • die passende Verglasung wählen und ein Lüftungskonzept erstellen.

Fenstertausch im Altbau erfordert fachgerechte Planung und Montage. Mit der richtigen Kombination aus Verglasung, Material, Lüftung und professionellem Einbau lässt sich Energie sparen, Schimmel vermeiden und langfristig der Wohnkomfort erhöhen.

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